Pressemitteilung

Macmillan Learning zum vierten Mal in Folge als „Best Place to Work for Disability Inclusion“ ausgezeichnet

Macmillan Learning, ein familiengeführtes Unternehmen für digitale Lernangebote, wurde erneut als „Best Place to Work for Disability Inclusion“ ausgezeichnet. Grundlage ist der Disability Equality Index®, das weltweit umfassendste Benchmarking-Instrument zur Bewertung von Inklusion von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsplatz. Das Unternehmen erreichte damit bereits zum vierten Mal in Folge die Höchstbewertung von 100 Punkten. Die Auszeichnung würdigt das kontinuierliche Engagement von Macmillan Learning für Inklusion – sowohl mit Blick auf die eigenen Mitarbeitenden als auch auf die Studierenden und Lehrenden, die das Unternehmen unterstützt.

Weltweit leben mehr als 1,3 Milliarden Menschen mit einer Behinderung. Behinderung ist ein natürlicher Teil menschlicher Vielfalt und betrifft Menschen unabhängig von Alter, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht, Geschlechtsidentität, Herkunft, sexueller Orientierung, sozialem Hintergrund oder anderen demografischen Merkmalen. Der Disability Equality Index wurde 2015 als gemeinsame Initiative von Disability:IN und der American Association of People with Disabilities (AAPD) ins Leben gerufen, um Unternehmen dabei zu unterstützen, einen positiven Beitrag zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung von Menschen mit Behinderungen zu leisten. Der Index 2024 bewertete unter anderem die Bereiche Unternehmenskultur und Führung, Arbeitsbedingungen (z. B. Barrierefreiheit, Zusatzleistungen, Rekrutierung und Entwicklungsmöglichkeiten), gesellschaftliches Engagement, Lieferantenvielfalt sowie verantwortungsvolle Beschaffung.

„Als Bildungsunternehmen ist es unsere zentrale Aufgabe, sicherzustellen, dass jede und jeder Lernende erfolgreich sein kann – unabhängig von individuellen Voraussetzungen oder Fähigkeiten“, sagt Kristin Peikert, Senior Vice President People & Culture bei Macmillan Learning. „Dieser Anspruch beginnt bei unseren eigenen Mitarbeitenden. Wir wollen ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem alle ihr Potenzial entfalten können – und genau das spiegelt sich auch in den Produkten und Services wider, die wir für Studierende und Lehrende entwickeln.“

Engagement für Barrierefreiheit

Das Engagement von Macmillan Learning für Barrierefreiheit verfolgt einen zweigleisigen Ansatz: Zum einen setzt sich das Unternehmen für faire und gleichberechtigte Lernerfahrungen für Studierende ein, zum anderen strebt es an, anerkannte Branchenstandards zu erfüllen oder zu übertreffen – sowohl in seinen Produkten als auch in der gelebten Unternehmenskultur. Für diese Arbeit wurde Macmillan Learning unter anderem mit dem „Gold Standard“ von ASPIRE sowie dem International Excellence Award for Accessible Publishing des Accessible Books Consortium ausgezeichnet.

Bereits vor fünf Jahren war Macmillan Learning die erste Organisation im Hochschulbereich, die von Benetech als Global Certified Accessible zertifiziert wurde. Seitdem bietet das Unternehmen konsequent „born accessible“ digitale Lernangebote an, die sicherstellen, dass alle Studierenden – unabhängig von ihren Fähigkeiten – gleichberechtigten Zugang zu Informationen haben. Benetech bestätigte dabei die Konformität mit den Richtlinien zur barrierefreien Erstellung von EPUBs, die auf den internationalen WCAG-2.2-AA+-Standards basieren.

Die Produkt- und Engineering-Teams von Macmillan Learning entwickeln die digitale Lernplattform Achieve kontinuierlich weiter, um sie für Nutzer*innen mit Behinderungen noch besser zugänglich zu machen. Zusätzlich bietet das Unternehmen Schulungen für alle Mitarbeitenden an, um das Wissen zu Barrierefreiheitsstandards zu vertiefen und Kolleg*innen sowie Kund*innen  besser zu unterstützen. Ergänzend können Mitarbeitende sich im unternehmensinternen Netzwerk AVID (Awareness of Visible and Invisible Disabilities) austauschen – einer Employee Resource Group für Menschen mit Behinderungen und ihre Verbündeten.

„So stolz wir auf diese Auszeichnungen sind, verstehen wir Barrierefreiheit nicht als eine Frage des Abhakens von Anforderungen“, ergänzt Peikert. „Für uns ist sie ein fortlaufender Prozess.“

Im Jahr 2024 nutzten 542 Unternehmen – darunter 71 Fortune-100 und 220 Fortune-500-Unternehmen – den Disability Equality Index zur Bewertung ihrer Inklusionsbemühungen. „Gemeinsam gestalten wir eine Zukunft, in der alle Menschen einen Beitrag leisten und sich entfalten können“, sagt Jill Houghton, Präsidentin und CEO von Disability:IN.

Über Macmillan Learning

Macmillan Learning ist ein familiengeführtes Unternehmen, das Lernende dabei unterstützt, ihr Potenzial zu entfalten.
Ziel des Unternehmens ist eine Welt, in der Lernen für alle erfolgreich ist. Mit seinen Inhalten, digitalen Werkzeugen und Services trägt Macmillan Learning dazu bei, dieses Ziel zu erreichen. Weitere Informationen finden Sie unter macmillanlearning.com oder in der Macmillan Learning Community.

Über den Disability Equality Index®

Der Disability Equality Index hat sich zur führenden unabhängigen Benchmark für die jährliche Bewertung von Strategien und Programmen zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Unternehmen entwickelt. Heute vertrauen ihm mehr als 70 Prozent der Fortune-100-Unternehmen in den USA sowie nahezu die Hälfte der Fortune-500-Unternehmen. Für diese Unternehmen wird es zunehmend wichtiger, zu berücksichtigen, wie neue globale Berichtspflichten und steigende Erwartungen von Stakeholdern im Bereich Sozial- und Unternehmensverantwortung (ESG) ihre operative, kulturelle, reputationsbezogene und finanzielle Leistung beeinflussen.

Der Disability Equality Index ist ein objektives, zukunftsorientiertes und vertrauliches Bewertungsinstrument, das Unternehmen dabei unterstützt, inklusive Strukturen systematisch weiterzuentwickeln. Als umfassender Benchmark hilft er dabei, einen klaren Maßnahmenplan mit konkreten und messbaren Schritten zu erstellen. Die Bewertung erfolgt in fünf gewichteten Kategorien:
Kultur und Führung, unternehmensweite Barrierefreiheit, Arbeitsbedingungen, gesellschaftliches Engagement und Lieferantenvielfalt.
Teilnehmende Unternehmen erhalten eine Punktzahl von 0 bis 100. Unternehmen mit 80 Punkten oder mehr werden im jeweiligen Erhebungsjahr als „Best Places to Work for Disability Inclusion“ ausgezeichnet.

Die Ergebnisse eines zweijährigen Pilotprojekts des Global Disability Equality Index bildeten die Grundlage für die Einführung eines bewerteten Benchmarks, der 2024 neben den USA auf sieben weitere Länder ausgeweitet wurde: Brasilien, Kanada, Deutschland, Indien, Japan, die Philippinen und das Vereinigte Königreich.
Im inzwischen zehnten Jahr seines Bestehens ist der Disability Equality Index seit 2015 um nahezu das Siebenfache gewachsen – von 80 teilnehmenden Unternehmen im ersten Jahr auf 542 im Jahr 2024. Insgesamt gingen für die Ausgabe 2024 753 Einreichungen aus den acht bewerteten Ländern ein.

Über die American Association of People with Disabilities (AAPD)

Die American Association of People with Disabilities (AAPD) bringt Akteurinnen und Akteure zusammen, vernetzt sie und wirkt als Impulsgeber für gesellschaftlichen Wandel. Ziel der Organisation ist es, die politische und wirtschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu stärken. Als landesweit tätige, übergreifende Interessenvertretung setzt sich die AAPD für die vollständige Durchsetzung der Bürgerrechte von mehr als 60 Millionen Menschen mit Behinderungen in den USA ein.
Weitere Informationen unter: www.aapd.com.

Über Disability:IN®

Disability:IN ist eine weltweit tätige Organisation, die sich für Inklusion und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in Unternehmen einsetzt. Mehr als 500 Unternehmen arbeiten mit Disability:IN zusammen, um langfristige wirtschaftliche und gesellschaftliche Wirkung zu erzielen – unter anderem durch den Disability Equality Index, das weltweit umfassendste Instrument zur Bewertung und Berichterstattung von Inklusion, durch Fachkonferenzen und Programme, Beratung sowie durch Engagement in der öffentlichen Politik.
Weitere Informationen unter: disabilityin.org


Aus dem Englischen übersetzt.